NOSFERATU

mit Colin Vallon (CH)

Samstag, 17. September 2011, 20.00 Uhr


Eintritt: Fr. 35.– (Ermässigung für Schüler und Studenten)

NOSFERATU, inspiriert von dem Stummfilm anno 1922. Nicht ganz so finster, tragisch oder erschreckend. Kurzum, ein Spiel mit viel Witz und phänomenalem Tast(en)sinn.

“Wo die meisten anderen Jazzpianisten bereits am Ende ihres Lateins angekommen sind, da fängt Colin Vallon erst richtig an. In atemberaubender Manier und mit einem Maximum an Verve und Chuzpe bringt er Formbewusstsein und Experimentierfreude unter einen Hut - er jongliert nicht nur mit Melodien und Harmonien, sondern integriert auch eine Vielzahl präparierter Klänge in sein Spiel.“ Tom Gsteiger

Biografie
Colin Vallon wurde den 17 November 1980 in Lausanne geboren. Wohnhaft in Yverdon, er besucht mit Elf klassischen Unterricht. Müde von dieser Ausbildung, hört er zwei Jahre später auf und entdeckt die Improvisation als er als Autodidakt fängt an Blues zu spielen. Dann mit Vierzehn nimmt er Musikstunden beim Jazzpianisten Marc Ueter. Der Eintritt in die Swiss Jazz School erfolgt mit achtzehn Jahren. Seine Lehrer sind Silvano Bazan, William Evans, Manuel Bärtsch und Bert Joris. 1999 gründet er das Colin Vallon Trio mit Lorenz Beyeler und Raphaël Pedroli, mit dem er regelmässig in der ganzen Schweiz und auch im Ausland auftritt. 2004 erscheint die CD, “Les Ombres“ auf dem CH-Label Unit Records. In dieser Zeit benützt er Klavierpräparationen und fängt an neue präpariertes Piano Techniken zu suchen um seine Klangpalette zu erweitern. Im Januar 2005, begleitet das Trio den amerikanische Gitarrist Kurt Rosenwinkel im Rahmen des Swiss Diagonales Festival. Das selben Jahr, spielt er mit Patrice Moret am Kontrabass und Samuel Rohrer am Schlagzeug im Trio weiter. In 2007 erscheint die CD, “Ailleurs” auf dem Label HatHut Records.
Er gewinnt mehrere Auszeichnungen, so den Preis der Friedl-Wald Stiftung, den 3. Preis der Montreux Jazz Piano Solo Competition 2002, sowie den 1. Preis im Nescafé-Wettbewerb "Let’s Jazz Together" 2003. 2004 erhält er einen Kompositionsauftrag von der Pro Helvetia und gründet ein neuen Quintett, „Colin Vallon cinq“, mit Norbert Pfammatter am Schlagzeug, Bänz Oester am Kontrabass, Claudio Puntin an der Klarinette und Erik Truffaz, Trompete. 2008 gewinnt er den Preis der Nico Kaufmann Stiftung und 2009 der SUISA Stiftung Preis. In 2009 wird das Colin Vallon trio von der Pro Helvetia prioritär gefördert.
Seit 2009 unterrichtet er an die Hochschule der Künste Bern. Auftritte bei mehreren Schweizer sowie Internationalen Festivals (Montreux, Cully, Schaffhouse, Willisau, Basel, Gaume, Strasbourg, Grenoble, Saalfelden, Cape Town und Dubaï...).
Tourneen in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Frankreich, Belgien, Italien, Tunesien, Süd Afrika
Er ist noch mit andere Projekte zu hören wie Elina Duni quartet, Lisette Spinnler Siawaloma, Nicolas Masson Paralels, Contreband, ...
Colin Vallon spielte mit Nils Wogram, Adrian Mears, John Schröder, Steffen Schorn, Tyshawn Sorey, Dejan Terzic, Josh Roseman, Andy Scherrer, Dré Pallemaerts, ...
Aufnahmen mit Tyshawn Sorey, John Schröder, Steffen Schorn, Dejan Terzic, Andy Scherrer, Adrian Mears, Nils Wogram, Tom Harell, Kenny Wheeler...

Diskografie
Aktuelle CD: "Rruga":
- Colin Vallon: piano
- Patrice Moret: double-bass
- Samuel Rohrer: drums
2011 erschienen bei ECM-Records, München