Classic meets Jazz (10.6.2007)

mit Lutz Gerlach (D) und Ulrike Mai (D)
Kompositionen von F. Chopin, C. Debussy, M. Ravel, Ph. Glass, R. Eespere, L. Gerlach
für Solo und vierhändiges Klavier

 

Mit dem Start unserer Konzertreihe PRIMO DI PIANO AL PIANO PRIMO präsentierten wir Ihnen einen ausgewählten Querschnitt durch die Klaviermusik von der Klassik bis in die Moderne und dies mit zwei aussergewöhnlichen Künstlern. In dem Programm von Ulrike Mai und Lutz Gerlach trafen nicht nur die zwei Geschlechter sondern auch völlig unterschiedliche künstlerische Biografien aufeinander.

Lutz Gerlach veröffentlichte als Komponist und Musiker mehr als 30 CDs und Notenbände mit eigenen Projekten. Den studierten Pianisten führte der berufliche Weg vom Jazz über New Age auch zur zeitgenössischen Musik. Beeinflusst von Eric Satie und Keith Jarrett komponiert und improvisiert Lutz Gerlach jenseits aller musikalischen Genregrenzen zwischen Klassik, Jazz und Moderne. Pressestimmen beschrieben seine Musik virtuos filigran auf der einen, kraftvoll und ausdrucksstark auf der anderen Seite. Mit Melancholie und einer bildhaften musikalischen Sprache, in impressionistischen Stimmungsbildern, berührenden Melodien und mit sauberem Kompositionshandwerk schaffte er eine Atmosphäre zwischen Harmonie und Spannung.

Die Pianistin Ulrike Mai erhielt eine klassische Ausbildung mit Studium, Meisterkursen und Wettbewerben. Sie ist heute eine vielbeschäftigte Künstlerin, die solistisch aber auch mit Orchestern (u.a. mit der Norddeutschen Philharmonie) arbeitet. Ihre besondere Vorliebe gehört den Impressionisten Debussy, Ravel, aber auch der Moderne. Ulrike Mai interpretierte die verschiedenen Werke mit eigener und äusserst sensibler Klangsprache. An diesem Punkt kreuzten und ergänzten sich die Wege der beiden.

In CLASSIC MEETS JAZZ erwartete die Besucher eine abwechslungsreiche und spannende Mischung der unterschiedlichsten Spielarten des Pianos voller Lebendigkeit, Sensibilität und Emotion solistisch und vierhändig.