FABIAN M. MÜLLER (CH): KLINGENDE SCHATTEN

Samstag, 19. Juli 2014, 20.00 Uhr

Eintritt: Fr. 36.– (Ermässigung für Schüler und Studenten)

 

Fabian M. Muellers Solo-Debut “MONOLOG“ ist ein klingendes Roadmovie, dessen Bilder jeder Hörer in seinem eigenen Kopf generiert. Den meisten wird sich der Weg durch verschattete Gefilde winden, in denen hin und wieder Irrlichter aufflackern. Der Faszination, die von dieser Sound-Landschaft ausgeht, ist dies ganz und gar nicht abträglich. Im Gegenteil: Je unbestimmter sich die Bedeutungen darbieten, desto reicher sind die Assoziationen, die dabei entstehen, und zwar bei jedem Hördurchgang von neuem. (Der Bund)

 

BIOGRAFIE

Fabian M. Mueller wurde am 19.1.1983 in St.Gallen geboren. Mit 6 Jahren erhielt er den ersten Musikunterricht (Violine). Mit 9 Jahren folgte eine “klassische” Klavierausbildung. 1999 bis 2005 erhielt er Klavierunterricht in Jazz und klassischer Musik, sowie Harmonielehre und Gehörbildung am Lehrerseminar Rorschach. Nach Ausflügen in die elektronische Musikerzeugung verschrieb er sich der Komposition und der improvisierten Musik. Seit 2005 ist Fabian als freischaffender Musiker tätig.

Mit dem FM TRIO wurden zwei Alben (2007 “moment“, 2009 “ligne libre“) im Radio Studio Zürich aufgenommen und beim CH-Label Altrisuoni veröffentlicht. Beide Alben stehen auf der Bestsellerliste des Labels und beide wurden innert Kürze nach der Erstauflage weitere Male gepresst. 2011 veröffentlichte das FM TRIO das dritte Album “objects&animals“, welches vom Deutschlandfunk und dem Saarländischen Rundfunk live mitgeschnitten wurde, beim Label Bottom Records. Im selben Jahr erschien das Solo Debutalbum “monolog“ beim Label Unit Records, welches ebenfalls im Radio Studio Zürich aufgenommen wurde.

 

AUGUR ENSEMBLE: Zusammen mit Kaspar von Grünigen hat Fabian das AUGUR ENSEMBLE im Jahr 2011 ins Leben gerufen. Dieses internationale Sextett mit MusikerInnen aus Norwegen, Schweden und der Schweiz hat nach drei Tourneen seine erste CD “the daily unknown” (ebenfalls eine Produktion mit DRS2 / 2013) veröffentlicht.

 

Aktuelle Projekte: FABIAN M. MUELLER SOLO, FM TRIO, APART OF, AUGUR ENSEMBLE, SUHNER-MUELLER DUO, BOX

 

Konzerte führten Fabian an Festivals und in Clubs in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Slowakei, Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland, Spanien, Portugal, Frankreich, Liechtenstein,…

 

Festivalauftritte: Jazzfestival Saarbrücken (D), Unerhört Festival, Jazzfestival Montreux, Jazzwerkstatt Bern, Jazzfestival Burghausen (D), Jazzfestival Herrenberg (D), Jazzfestival Madrid (E), Jazzfestival Grenoble (F), Suisse Diagonales Festival, Stanser Musiktage, BeJazz Sommerfestival, BeJazz Winterfestival, Nordklang Festival, Insubordinations Microfestival, Imagine Festival, Jazzfestival Flawil, Kulturfestival St.Gallen, Jazzfestival Arosa, Jazzfestival Widnau…

 

Auszeichnungen: Fabian M. Mueller ist ausgezeichnet mit verschiedenen Preisen u.a. dem Werkpreis der Stadt St.Gallen und dem Werkpreis vom Kanton Appenzell Ausserrhoden. Mit dem Preis vom Kanton Appenzell Ausserhoden ermöglichte er sich einen halbjährigen Kompositionsaufenthalt in Berlin (2009/2010). Im Jahr 2012 erhielt Fabian einen Kompositionsauftrag für das Festival ARAI500 vom Amt für Kultur des Kanton Appenzell Ausserrhoden.

 

PRESSE

An extremely accomplished pianist with ahighly developed harmonic sense, Mueller displays impressive prowess and independence of right and left hand movement in the more Jazz-oriented selections “Hide and Seek” and on both “Labyrinth” pieces, with a more lyrical side shown on the beautiful ballad-like “Last Privilege.” (Cadence, NY)

Die Fantasie dieses jungen Pianisten scheint keine Grenzen zu kennen. Rhythmisch avancierte Töne mit kräftiger Raumwirkung, energische Cluster, hibbelige Tanzfiguren, ganz transparente Melodien und hin und wieder ein muskolös rollender Bass mir einem Hauch Afrika, scheinen Mueller quasi en passant aus den Fingern zu laufen.“ JAZZTHING)

Die Improvisationen des jungen Schweizers reissen immer wieder in tosenden Stromschnellen mit, unterspülen die Hörgewohnheiten, loten die Grenzen des Machbaren aus. Eine enorme Souveränität und Offenheit! (Badische Neuste Nachrichten)

Mit “Monolog“ bestätigt Fabian M. Mueller die Erwartungen, die er mit den vorangegangenen Produktionen weckte, auf eindrückliche Art und Weise. Man darf also gespannt sein, was als nächstes kommt. (Jazz n’More)

Seine Klänge zeugen von pianistischer Reife, Stilsicherheit und einer wohldosierten inneren Hingabe an den Augenblick. Fabian M. Mueller ist auf einem Umweg zu seinem Instrument gekommen - und vielleicht hat das zu seinem weiten Horizont beigetragen. (Deutschlandfunk)